Stefan Schubert - Produzent
1955 in Mannheim geboren, wuchs Stefan Schubert in Essen auf. Nach dem Abitur folgte ein Juraund Psychologie-Studium, das er 1982 mit einem Diplom in Psychologie an der Universität Hamburg abschloss.
1984 übernahm er den ersten Job bei einer Kinofilm-Produktion, 1986 bereits die erste Produktionsleitung – bei dem Debütfilm seines späteren Firmenpartners Ralph Schwingel. Seitdem hat er ca. 40 nationale und internationale Spiel- und Dokumentarfilme als Produzent, Berater, Herstellungsleiter oder Line-Producer betreut.
1989 gründete Schubert zusammen mit den Filmemachern Ralph Schwingel und Lars Becker als Produzent die WüSTE Filmproduktion in Hamburg. Seit 1996 ist er gemeinsam mit Ralph Schwingel Inhaber der WüSTE Filmproduktion, die national und international große Erfolge feiern konnte. U.a. mit Fatih Akins Filmen „Kurz & schmerzlos“, (1998), „Im Juli“ (2000), „Solino“ (2002) sowie dem Goldenen Bären-, Deutschen- und Europäischen Filmpreis-Gewinner-Film „Gegen die Wand“ (2004). Sven Tadidckens „Emmas Glück“ (2006) wurde mit dem Gilde-Filmpreis ausgezeichnet. Außerdem produzierte er die dänisch-deutsche Erfolgsproduktion „Tage des Zorns“ (2008). Zuletzt im Kino waren Sven Taddickens „12 Meter ohne Kopf“, Bettina Oberlis „Tannöd“ nach dem Bestseller von Andrea Maria Schenkel, mit Julia Jentsch und der kürzlich verstorbenen Monica Bleibtreu in den Hauptrollen (2009). Mit Anno Saul produzierten Schwingel und Schubert bereits zwei Filme, nach der Multi-Kulti-Hit-Komödie „Kebab Connection“ (2005) den Psycho-Thriller „Die Tür“ (2009).
1998 gründeten Schubert und Schwingel zusammen mit dem Verleger Hejo Emons die WÜSTE FILM WEST GmbH in Köln. 2001 rief die WÜSTE Film zusammen mit Thomas Tielsch die Firma filmtank hamburg GmbH ins Leben, eine Produktionsfirma zur Herstellung von Dokumentarfilmen und Non-Fiction-Programmen. 2006 kam außerdem die WÜSTE FILM OST mit Sitz in Potsdam und einem weiteren Büro in Berlin-Mitte hinzu.
Im Rahmen der Cologne Conference wurde Stefan Schubert mit dem Produzentenpreis 2004 ausgezeichnet. Ferner erhielt er beim Filmfest Hamburg den Sonderpreis der Otto-Sprenger- Stiftung 2004. Seit 2001 ist er Mitglied des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft Neue deutsche Spielfilmproduzenten e.V. Seit 2008 ist Stefan Schubert Mitglied des Vorstandes der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen.
