FRANZISKA WEISZ
...ist Annikas Mitbewohnerin Mareike, die immer alles besser kann.
Die Wienerin Franziska Weisz wurde 1999 von dem österreichischen Regisseur Ulrich Seidl für
seinen Film „Hundstage“ als Schauspielerin entdeckt, der auf dem Internationalen Filmfest Venedig
2001 mit dem Jury Preis ausgezeichnet wurde. Nach den Dreharbeiten begann sie ein Studium der
International Relations and Media in England, das sie mit einem Master Degree in Development
and Environment abschloss. Doch bereits während des Studiums nahm Franziska Weisz immer
wieder Rollen in TV- und Film-Produktionen an, wie zum Beispiel "Die Klavierspielerin", und wurde
für das Drama „In Liebe vereint“ mit dem Undine Award in der Kategorie Beste jugendliche
Schauspielerin in einem Fernsehfilm ausgezeichnet. 2004 brillierte sie in der Rolle der jungen Irene
in Jessicas Hausners „Hotel“, der seine Premiere auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes
feierte.
Auf der Berlinale 2005 wurde sie zum „Europe's New Acting Talent – Shooting Star 2005“ gekürt.
Außerdem erhielt sie eine Romy-Nominierung in der Kategorie Beliebtester weiblicher Shootingstar.
In Thomas Siebens „Distanz“ (2009) übernahm sie erstmals eine Hauptrolle in einer deutschen
Kinoproduktion. Das Filmhaus Saarbrücken ehrte sie 2008 mit dem Franz-Hofer-Preis für ihre
darstellerischen Leistungen. Michael Glawoggers „Das Vaterspiel“ lief im Panorama der Berlinale
2009. Bei der Berlinale 2010 ist sie auch in Benjamin Heisenbergs Wettbewerbsbeitrag „Der
Räuber“ zu sehen.
