Robert Gwisdek
...ist der intelligente und sarkastische Rollstuhlfahrer Ben.
Der 1984 in Berlin geborene Robert Gwisdek stand bereits als Zehnjähriger auf der Bü̈hne des Berliner Ensembles in Brechts „Galileo Galilei“. Seinen ersten Leinwandauftritt hatte er mit zwölf in der Komödie „Irren ist männlich“ (1996), 1999 spielte er die Hauptrolle in Anno Sauls Initiationsdrama „Grüne Wüste“. Nach seinem Abitur absolvierte er ein Schauspielstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Für die Titelrolle des „Macbeth“ in der gleichnamigen Theater-Abschlussinszenierung wurde er mit dem Darstellerpreis der Deutschen Schauspielschulen ausgezeichnet. In diese Zeit fallen bereits seine ersten größeren Engagements, etwa in Leander Hausmanns DDR-Komödie „NVA“ (2005), in der TV-Romanverfilmung „Donna Leon – Verschwiegene Kanäle“ (2005) oder „La Isla Bonita – Armee der Stille“ (2006). 2005 erhielt Gwisdek den Solo-Darstellerpreis beim Theatertreffen Deutscher Schauspielstudierender im Wettbewerb zur Förderung des Schauspielnachwuchses. Für die Rolle des Anton Brenner im Spielfilm „Väter – denn sie wissen nicht, was sich tut“ (2006) wird er 2008 als bester Nachwuchsschauspieler mit dem Günter-Strack-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Zuletzt war Robert Gwisdek in Frieder Wittichs erfolgreicher Studi-Komödie „13 Semester“ im Kino zu sehen. Abgedreht hat er Mark Schlichters Psycho-Krimi „Der Test“ mit Matthias Brandt, in dem er zum ersten Mal gemeinsam mit seiner Mutter Corinna Harfouch vor der Kamera steht.
Filmografie
- Renn wenn du kannst | Regie: Dietrich Brüggemann, 2009
- „13 Semester“ | Regie: Frieder Wittich, 2009
- „Kommissar Stolberg: Die besten Jahre“ | Regie: Rene Heisig, 2008
- „Lauf um Dein Leben – Vom Junkie zum Ironman“ | Regie: Adnan G. Köse, 2008
- „Die Todesautomatik“ | Regie: Niki Stein, 2007
- „La Isla Bonita – Armee der Stille” | Regie: Roland Lang, 2006
- “Väter – denn sie wissen nicht, was sich tut“ | Regie: Hermine Huntgeburth, 2006
- „Donna Leon – Verschwiegene Kanäle“ | Regie: Sigi Rothemund, 2005
- „Durch diese Nacht sehe ich keinen einzigen Stern“ | Regie: Dagmar Knöpfel, 2005
- „Grüne Wüste“ | Regie: Anno Saul | 1999
- „Irren ist männlich“ | Regie: Sherry Horman, 1996
